Paddellänge und Körpergröße

Zufälligerweise habe bin ich nach der Diskussion letzte Woche und absolut unerträglich unproduktiven 37°C im Schatten auf eine Umfrage gestoßen, die der Britische Kanuverband 2016 durchgeführt hat: ca. 150 Kanupolospieler haben Auskunft über ihre Paddellänge und ihre übliche Spielposition gegeben. Da ich bei diesen höllischen Temperaturen nichts besseres zu tun hatte, hier eine Grafik von mir nur für euch:

Anscheinend sind also 85% (rose Strichelkästchen) der Kanupolospieler zwischen 1,65m und 1,95m groß und paddeln mit 1,95 bis 2,05m langen Paddeln, die (ebenso wie die übliche Körpergröße) je nach Position um ein paar Zentimeter varieren. Alles weitere inhaltliche können dann die Karohemden analysieren 😛

PS: Der Beitrag zum Spieltag kommt, sobald alle Fotos beisammen sind und ich meine Deadlines hinter mir habe – oder sobald jemand anderes ihn schreiben will 😀

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Krokodil-Zupfkuchen

Eine weitere überaus wichtige Vorbereitung für ein Turnier ist natürlich der entsprechende Kuchen! Leicht von Darmstadt (die auf ihrem Turnier mal einen Zupfkuchen mit Spielern serviert haben) inspiriert hat Julia mit etwas Farbe den perfekten bunten Krokodil-Zupfkuchen gebacken, der auf jeder Geburtstagsparty die Augen leuchten lassen würde und auf unserem Buffet trotz leckerer Konkurrenz sehr beliebt war 🙂

Hier also nun mit dem Rezept für einen Krokodil-Zupfkuchen eine weitere Folge in unserer beliebten Reihe (Kuchen in Krokodilform, Krokodilkuchen II, Krokodiltorte):

Zutaten für den Boden und das Krokodil:

– 425 g Weizenmehl
– 3 TL Backpulver
– 200 g Zucker
2 PK Vanillezucker
2 Eier
250 g Butter
1 Fläschchen Zitronenaroma
grüne Lebensmittelfarbe
30 g Kakaopulver

Zutaten für die Käsefüllung:

– 375 g Butter
1 kg Magerquark
250 g Zucker
2 PK Vanillezucker
2 PK Puddingpulver
4 Eier

  1. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten. Je nach Festigkeit noch Mehl oder Wasser hinzugeben bis der Teig gut ausrollbar ist. Dann den Teig in 2 Teilen und in die erste Hälfte Zitronenaroma und Lebensmittelfarbe einarbeiten, bis die gewünschte Farbe erreicht ist. Die andere Hälfte mit dem Kakaopulver verkneten.

  2. Nun kann ein Blech vorbereitet werden, indem es mit Butter gefettet wird. Nun den braunen Teig nehmen und über den ganzen Boden und die Ränder verteilen. Dies kann entweder durch vorheriges Ausrollen gemacht werden, oder einfach so mit den Händen angedrückt werden.

  3. Jetzt kommen wir zum Krokodil: Ersteinmal muss die Schablone vorbereitet werden. Dafür kann das Logo der Neckarkrokodile ausgedruckt werden oder auf Backpapier übertragen werden. Nachdem es ausgeschnitten wurde, muss der grüne Teig ca. 1,5 cm dick auf Backpapier ausgerollt werden und die Schablone darauf platziert werden. Damit das Krokodil zum Schluss nicht spiegelverkehrt auf dem Kuchen zu sehen ist, muss die Schablone jetzt einmal umgedreht werden. Mit einem Messer kann nun vorsichtig außen herum geschnitten werden. Das Krokodil kann jetzt erst einmal auf einem Teller im Kühlschrank gelagert werden und der restliche Teig zur Seite gelegt werden.

  4. Bevor die Füllung zubereitet wird, muss schon mal der Backofen vorgeheizt werden. Dafür den Ofen auf 180°C bei Umluft einstellen.

  5. Für die Füllung jetzt erst einmal die Butter schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen. Währenddessen die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen oder Mixer zu einer glatten Masse verrühren. Dann die abgekühlte Butter unterrühren und die Masse auf dem Schokoboden verteilen und glatt streichen.

  6. Jetzt den grünen Teigrest in kleine Stücke reißen (am besten etwas für den Ball übrig lassen), auf der Käsemasse verteilen und hinein drücken, sodass sie nicht mehr zu sehen sind. Dann kann endlich das grüne Krokodil mittig auf dem Kuchen platziert werden, indem man das Backpapier mit Krokodil drauf nimmt und auf den Kuchen umdreht. Jetzt muss nur noch vorsichtig das Backpapier entfernt werden und der Ball auf dem Kuchen platziert werden.

  7. Nun kann der Kuchen in den vorgeheizten Backofen geschoben werden und muss ungefähr 45 Minuten backen. Falls er zu dunkel wird, kann er zwischendurch mit Alufolie abgedeckt werden.

  8. Der abgekühlte Kuchen kann nun weiter dekoriert und verzehrt werden 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

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Heidelberger Spieltag 2018: Erste Eindrücke

Bevor wir zum eigentlichen Rückblick kommen, ganz kurz hier ein paar Eindrücke und die ersten eingegangenen Fotos: Schön war’s! Trotz ein paar Verzögerungen ist dann alles glatt und gut gelaufen. Der Aufwand hat sich gelohnt und nächstes Jahr können wir entspannt darauf aufbauen, vllt. ein paar Wochen früher im Jahr und mit mehr Gästen 🙂

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Heidelberger Kanupolo-Spieltag

Alle sind am Samstag, den 14.7., herzlich willkommen bei unserem Kanupolo-Spieltag auf dem Hardtsee (3€/1,50€ Eintritt) direkt neben dem Badebereich. Zuschauer können also zwischen den Spielen eine Runde schwimmen, Beachvolleyball spielen, sich sonnen,…

Den aktuelle Spielplan findet ihr links als jpg und hier als pdf. Wegbeschreibung: auf der A5 (Baustelle) oder der B3 Richtung Bruchsal, dann in Ubstadt-Weiher ab, dort ist der Freizeitpark Hardtsee ausgeschildert. Der Haupteingang ist am linken Ende vom Sandstrand, der Campingplatzeingang am rechten Ende vom Sandstrand. Wir spielen an der auf dem Poster rechts rot markierten Stelle 🙂

 

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Spieltag-Vorbereitung

Nach langer, langer Zeit haben wir mal wieder beschlossen, einen Spieltag auszurichten, und zwar diesen Samstagnachmittag am schönen Hardtsee in Ubstadt-Weiher, also von Heidelberg aus ca. 30min Autofahrt Richtung Bruchsal/Karlsruhe.

Die meisten Leute waren sich zwar zwischenzeitlich im Termin einig, stellten dann aber fest, dass auch ein noch so kleines Turnier sehr viel Arbeitsaufwand ist: vom Bau eines zweiten Schwimmtores, einer Spielfeldbegrenzung, einer Spielstandsanzeige, Beschriftungen, den ganzen Ankern bis hin zu Hängerumbau, Erster Hilfe, Papieren und Genehmigungen und natürlich der Essensorganisation sowohl für die Helfer als auch für’s Turnier war einiges zu tun.

Nach etwa einer Woche täglicher Dauerorga bis spät in die Nacht und einem richtig gelungenen, gut besuchten Helferabend am Montag vorm Turnier steht nun endlich das meiste! Kaum war der endgültige Spielplan fertig, meldete sich sogar noch eine weitere Mannschaft an, sodass nun doch wie ursprünglich geplant alle lokalen Vereine vertreten sind – von 3 Mannschaften (Heidelberg) über je eine Mannschaft (Karlsruhe und Mannheim) bis hin zu immerhin einer Person (Neckarau).

Los geht’s am Samstag, den 14.7. um 12:30 am Hardtsee in Ubstadt-Weiher mit dem Eröffnungsspiel Naturfreunde Karlsruhe gegen Heidelberger Karohemden. Nachdem die Vorrunde (Jeder gegen Jeden) gegen 16:45 abgeschlossen sein wird, folgt um 17:00 das Spiel um Platz 3 und um 17:30 das Finale. Danach können ein paar glückliche Zuschauer unsere Boote kurz ausprobieren und abschließend haben wir eine Sondergenehmigung zum Grillen am Sandstrand. Dabeisein lohnt sich 🙂

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Forellengrillen II

Nach dem letzten fischigen Erfolg wollten wir mit einer Wiederholung das gute Wetter nutzen und die reichlichen Neuzugänge kennenlernen 🙂

Fische zu bekommen war gar nicht so einfach – Rewe Handschuhsheim brauch 48h Vorwarnung (und so weit denken wir nicht im Voraus), Rewe Rohrbach dagegen kann innerhalb von 18h nach Anruf reichlich Forellen liefern, liegt aber in Rohrbach. Die Radwege vom Philosophenweg dahin sind gefährlich, wie uns eine gewisse Person berichten kann. Für die Zukunft haben wir jetzt aber eine Forellenteich- und mobile-räucherstation in der Hinterhand 🙂

Nach einem ausgiebigen Training (Symbolfotos von Donnerstag), in dem auch verletzte Hände absolut nicht daran gehindert werden konnten, Max zu versenken – der war nämlich zu Besuch und wurde im Training darauf endlich tatsächlich beim Versuch, andere Leute zu versenken, baden geschickt – machten wir uns an die fischige Vorbereitung. Wir besitzen zwar ein professionelles von Luxemburg gesponsortes Forellengrillgitter, aber wir hatten natürlich viel-viel Fisch. Wenn Julia hungrig einkaufen geht… 😉

Die brilliante Lösung: Zwei Ofenroste mit etwas Draht aneinander befestigen, die gut eingeölten Forellen dazwischen platzieren und auf den Grill. Funktioniert einwandfrei und bietet genug Platz für bis zu 6 Forellen, sodass alle Krokodile dank Fischpartnervermittlung (je ein freudiger Grätenpuler und ein freudiger Nutznießer) gleichzeitig essen konnten.

Für unsere Mannschaftsrezeptesammlung also hier ein weiteres:

14 frische Forellen (1 pro Person) füllen mit:
– je 3 Scheiben von insgesamt 3 Zitronen
– einem guten Stück von einer Butter
– reichlich Salz & Pfeffer (auch außen)
– frischen Zweigen: Rosmarin, Thymian, Dill, Petersilie
– Knoblauch (was alle war! Das Drama!)

Dazu servieren (lassen):
– selbst gemachter Kräuterquark mit den Kräuterresten
– Kopf- & Rucolasalat ohne Tomaten, aber mit Paprika und Frühlingszwiebel
– Tomatensalat mit Mozarella und Zwiebeln von ganz oben aus dem Schrank
– reichlich warme Pellkartoffeln aus Utes Rucksack
– Baguette
– Zitronenscheibchen

Als Nachtisch gab’s Johannas Griespudding mit Kirschen und Zimt 🙂

Und als Betthupferl: sich nachts um 1 freuen, dass es keine Nachbarn gibt und man den Grillrost kärchern kann. Er ist jetzt wieder so sauber wie vorher, der Hof dagegen… sauberer…

PS zum Thema TopoDuo rollen, da das wohl das neueste Hobby ist: Britische Zweier-Freestyle-Unimeisterschaften. Das wäre doch was für euch? 😛
(Ja, der zweifelhafte C2-Prototyp war meine Uni, und nein, die haben den davor natürlich noch nie gerollt bekommen. Auf gar keinen Fall nachmachen!)

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Neue Boote

Nach langer Planung und Angebotssuche haben wir im Namen des WHW im hintersten Allgäu ganze fünf nagelneue Eskimo Geckos erworben! (Vergleich zu den alten Gecko-Modellen siehe unten.)

Leider auch abgeholt, da der Versand ein weiteres Boot kosten würde… der Plan, zwischendurch zwei Stunden wandern zu gehen und eine gemütliche Mittagspause zu machen, wurde natürlich durch diverse Staus durchkreuzt, sodass Julia und Hannah am Samstag von 8 bis 6 quasi ohne Pausen im Auto saßen. Bei ihrer Ankunft irgendwo im Nirgendwo bekamen sie vom netten Verkäufer erst mal eine lokale Cola-Orange (mit echtem Orangensaft, das kann nicht von GetränkeTobi stammen!) in die Hand gedrückt und die Boote aufs Dach gehoben… wir lernen: hochkant passen mehr Boote aufs Dach als als liegende Sandwiches.

Am Samstag war dann zwar Nils da, aber das geplante Boote einweihen konnte leider nicht mit ihm stattfinden, da die Mädels immer noch im Stau standen und Nils pünklich zum Fußball wieder gehen wollte… stattdessen gab es ein schönes Training mit Abschlussspiel inklusive Julia und Hannah und dann ein schnelles, aber sehr nettes Abendessen mit Nils – Suppe vom letzten Training, leckerer Nudelsalat von Marie und Käsekuchen von Hannah (das heißt, die Hälfte, die nicht schon unterwegs gegessen wurde). Die Boote schliefen unterdessen gut eingepackt im Schuppen…

Montag war es dann endlich soweit, die Pakete wurden ausgepackt, die Puffer getaped und die Boote beschriftet (die Frage des Verkäufers, ob wir eine Damenmannschaft seien, traf zumindest bei der Bootsbeschaffung und Herrichtung beinahe zu; Muffin rettete uns als Quotenmann gerade noch in den Mixed-Bereich). Besonders großen Dank geht an Marie für die fabelhafte Beschriftung und Jonni, die die Tape-Hauptarbeit geleistet hat:

Zum Einweihen im Anschluss kamen dann noch mehr Spieler, ebenso am Dienstag zum Training gemeinsam mit dem Unikurs (in den grauen Booten mit roten Stickern):

Anzumerken ist nur noch, dass man in Zukunft darauf achten muss, die Boote immer abwechselnd mit der dicken und der dünnen Seite unten im Schuppen zu schichten (7 pro Seite) und mit den neuen Puffern nicht über die Stegkante ins Wasser rutschen sollte, damit sie lange halten 🙂

Im direkten Vergleich zu den alten Geckomodellen gibt es übrigens bei der Neuauflage vier Änderungen:

  1. Es gibt die Geckos jetzt nur noch in grau statt in allen möglichen Farben, auf Anfrage jedoch mit bunten Stickern – die sich jedoch bei den Geckos der Uni, die nur sporadisch genutzt werden und erst 1-2 Jahre alt sind, bereits anfangen, abzulösen, und für die es Lieferschwierigkeiten gibt…
  2. Die Außenoberfläche und die Schenkelstützen sind nicht mehr glatt, sondern leicht ungleichmäßig geribbelt. Außen macht vermutlich keinen Unterschied; die Unebenheiten sind in ihrer Tiefe vergleichbar mit den Kratzern der alten Boote, nur sanfter (manche Boote sind stärker geribbelt als andere, was vor allem beim Beschriften aufgefallen ist). Innen hat es (obwohl es sich zugegebenermaßen billiger anfühlt) den angenehmen Effekt, dass die Schenkelstützen deutlich mehr Grip bieten, also gewisse Leute besser rollen können. Vielleicht kann man sich jetzt sogar die Beine mit Sonnencreme einreiben ohne rauszuflutschen, was manche Leute in Hüningen mal besser hätten tun sollen 😉
  3. Ebenfalls neu im Vergleich zu den bunten Modellen: Die Innenausstattung ist inklusive und sogar schon montiert! Die Fußstützen sind in Stufen einstellbar und passen unseren Spielern von 1,60m bis 1,90m Größe jeweils gerade so. Die Sitze sind tendenziell eher vorne eingestellt und haben nun vier kleine Löcher, sodass man nicht mehr in einer Pfütze sitzt. Wenn man die Sitze also so verstellt, dass große Leute nicht mehr mit der Nase U-Boot spielen, werden kleine Leute nicht mehr an die Fußstützen kommen… wir nennen die ideale Größe also M.
  4. Außerdem sind die grauen ein paar hundert € günstiger, als die bunten es je waren. Wir haben sie für je 490€ bei Kutech-Schlegel gekauft, wo sie (bei Abholung und inklusive Spritkosten für einen ganzen Tag…) noch günstiger als bei Eskimo selbst waren (mit Versand käme es auf das gleiche heraus). Für den Preis hätte man noch vor ein paar Jahren keine guten PE-Kanupolo-Boote bekommen!

Zusammengefasst: Wir sind zufrieden und freuen uns, dass wir jetzt allen Leuten, die spontan ins Training kommen, Boote anbieten können. Essen sowieso 🙂

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