Winterprogramm eingeweiht

Auch dieses Jahr gibt’s im WHW wieder das allseits beliebte Winterprogramm, inklusive u.a. Paddeln zum Weihnachsmarkt, Erste Hilfe-Kurs und Crêpeessen. Begonnen hat es diese Woche mit dem Tischtennisturnier! Wer also die nächsten Dienstage nach Unterhaltung sucht, kann mal im Bootshaus für die anderen Programmpunkte vorbeischauen. Eine Übersicht über die Termine findet ihr im WHW-Kalender.

Beim Tischtennisturnier mit dabei waren 5 Paddler (Barbara fehlt auf dem Foto) und 5 Polospieler sowie eine gestresste Zuschauerin. Gewonnen hat dieses Jahr Jeremias (im Rettungsring), den Trostpreis hat – wie üblich – Hannah bekommen. Praktisch veranlagt wie sie ist, hat sie sich einfach den vom letzten Mal überreicht 😀

Außerdem gibt’s den Winter über Nachtpaddeln mit Lichtern auf dem Neckar (montags) und Kraft- und Konditionstraining (mittwochs) sowie zwei Hallenbad-Polotrainings mit dem KSC pro Woche. Die Uhrzeiten findet ihr hier, ggf. Abweichungen im WHW-Kalender oder per Rundmail, und hier als RSS abonnierbar.

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PLZ- & C-Schiedsrichterlehrgang

Update: Wegen Krankheit wurde der Lehrgang verschoben; Details folgen.

Am Samstag, den 27.10. findet im WHW-Bootshaus ein eintägiger Kanupolo-Schiedsrichterlehrgang mit abschließender einstündiger PLZ- bzw. theoretischer C-Lizenz-Prüfung statt. Sollte das Wetter gut sein, können wir ggf. das Gelernte bei einem Spiel anwenden. Zum anschließendem gemütlichen Abend mit Speis und Trank sind alle Teilnehmer willkommen.

Bitte bis 20.10. anmelden, z.B. hier als Kommentar oder Nichtvereinsmitglieder über unser Kontaktformular. Der genaue Plan wird dann an die angemeldeten Teilnehmer geschickt – voraussichtlich geht es um ca. 9:00-10:00 los. Der Lehrgang mitsamt Prüfung ist kostenlos, für Essen und Getränke könnt ihr ca. 5€ pP mitbringen. Alle Prüflinge bringen bitte außerdem etwas zum Schreiben und ein gewöhnliches Passfoto mit.

Mit dieser Lizenz seid ihr für alle Turniere, an denen wir normalerweise teilnehmen, bestens vorbereitetet und könnt im Training klugscheißen 🙂

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Kasseler Turnier (Nachtrag)

Frei nach dem Motto besser spät als nie folgt nun endlich der zwischenzeitlich etwas länger verschollene Bericht vom Kasseler Turnier Ende August:

Los ging der Spaß, wie immer Freitagabends am Bootshaus. Markus und Max hatten sich bereit erklärt, vor dem Treffpunkt die Einkäufe für das Wochenende zu erledigen. Max kam allerdings schon zum Einkaufen spät – er war zu beschäftigt Wildwasserpaddel in Mannheim zu kaufen. Lange musste er überlegen, ob er auch gleich noch einen Gecko für den Verein mitnehmen solle… Markus Zeitplan ist im Gegensatz zu Max‘ voll aufgegangen: er kam mit einem Zwetschgenkuchen, Pizzaschnecken und Nudelsalat zum Treffpunkt und wurde dafür von uns entsprechend gefeiert. Wir reisten mit neuem Material zum Turnier und hatten zwei Carbonboote (ganz nach dem Motto Carbon statt Kondition) im Gepäck sowie drei neue Paddel.

Als wir dann tetrisartig die Autos gepackt und die Katze mit laktosefreier Milch gefüttert hatten, ging es dann auf die Autobahn nach Kassel. Max, TobiAss und Markus kamen etwas vor Julia, Ute und Luca an. Seb, der Weltenbummler, war mit VW Bulli und Freundin Lara bereits vor Ort. Routiniert wurden die Zelte im Dunkeln aufgebaut und zu späterer Stunde bereits Freundschaften mit den Gegnern geschlossen. Max half den Mädels natürlich gern beim Silikonspritzen und werkelte noch selbst an seinem Boot… Gemütlich wurde dann das mitgebrachte Bier gesüffelt.

Der Turnierstart lief überraschend gut für die Neckarkrokodile (Vorabinfo-E-Mail von Julia: „Unsere Chancen sind super… gering“). Wir gewannen gegen Leverkusen mit 3:1. Die anfängliche Euphorie wurde dann aber doch schnell gedämpft, als wir bereits im nächsten Spiel unser Turnier-Hauptziel verfehlten: dass Ute kein Tor gegen ihre Lieblingsmannschaft uns werfen würde. Ute und ihre U40 Stara Boleslav-Damen besiegten uns nämlich mit 5:1 …

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Fotos: Kanupolo-DHM 2018 in Göttingen

Nach dem Bericht kommen nun die Fotos – das heißt, eine Auswahl. Wer weitere Fotos oder die Originale haben möchte, schreibt bitte einen Kommentar 😉

Mehr Fotos:

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DHM 2018 Livebericht

Jemand hielt es für eine gute Idee, die Unimeisterschaften vom 1. Advent im Hallenbad auf Ende September nach draußen zu verlegen, hat aber vergessen, das Wetter anzupassen. Jetzt wissen wir, warum nicht alle üblichen Verdächtigen (z.B. der Titelverteidiger Köln) angereist waren…

 

Anzutreffen waren die Heidelberger irgendwann, die Anreise jedoch ist eigentlich eigenen Beitrag wert. Nur so viel: Max wurde gemästet, Hannah am Bahnhof stehen lassen, und Julia, Seb, Markus und TobiAss fanden Rob trotz der Wegbeschreibung „gegenüber von dem Imbiss in Frankfurt“ nicht. Stellte sich später heraus, dass er die Tür nicht aufgemacht hat, weswegen wir seinen Wurfsack beim Polo dabei hatten.

Im Zelt war es frostig, aber wir hatten Glück und spielten erst um 10:30 bei wohligen 7 Grad gegen Aachen, die uns am Freitagabend schon nett ihre Campingstühle (ich sag ja man braucht keine einpacken) und ihren Eierlikörkuchen angeboten hatten, zu dem wir wegen der leckeren und reichlichen Essensvorräte von Julias Familie gar nicht kamen 🙂 Frostiger wurde es später im Damenzelt, nachdem unsere Jungs es für brilliant hielten, es nachts auseinanderzunehmen und nicht beim Wiederaufbau zu helfen…

In der Vorrunde waren wir wie immer – diesmal mit einer allgemeinen Runde Mitleid – in der härtesten Gruppe. Das Spiel gegen das wie immer sehr solide Aachen verloren wir 2:4, das Spiel gegen den Favoriten Göttingen spielten wir sehr schön und dennoch 1:11 (auch wenn wir es als 2:9 in Erinnerung haben) und das Spiel gegen den anderen Favoriten Duisburg-Essen (tatsächlich) 2:9. Im Gruppenviertenspiel waren wir Bochum klar überlegen und gewannen 6:1, hatten ansonsten aber viel Spaß dabei, Bochum im weiteren Turnierverlauf anzufeuern. Damit war uns Platz 7 – Bestleistung – bereits sicher; das Spiel am Sonntag um 9:30 gegen Kiel, den Verlierer im Gruppenzweitenspiel, würde bestimmen, ob wir danach um die Plätze 3-5 oder 6-7 spielen.

Also gingen wir erst mal Abendessen, dann zwar nicht mit Aachen feiern aber mit ihnen gemütlich zusammensitzen und mit Bochum Rübenziehen. Zumindest die meisten von uns – Hannah war wie üblich bereits beim Abendessen beinahe eingeschlafen, nachdem sie sich tagsüber in einer für sämtliche Profis absolut lachhaften bzw. von einigen Damen beneideten Kleidungsmenge (Funktionskleidung, Rollkragenfleece, dünner Neo, dicker Neo, Trockenhose, Paddeljacke, Neomütze,…) beinahe warmhalten konnte.

Gegen Kiel spielten wir zunächst (erstmals in der Geschichte unserer DHM-Begegnungen) ebenbürtig bis zum 3:3 – bei dem das Kieler Torwartpaddel mit dem Ball zusammen ins Tor flog. In den letzten Minuten machte sich die Erschöpfung aus der Gruppenphase (und womöglich dem Rübenziehen mit Bochum) bemerkbar und wir kassierten zwei Gegentore. In weiser Voraussicht haben wir uns davor mit Svenja aus Kiel angefreundet, die richtig schöne Fotos gemacht hat (eine Auswahl folgt bald im nächsten Beitrag). Unterdessen sms-ten wir mit Nils, der nicht mit uns, sondern mit seinen neuen Profis in Holland spielen wollte, trotzdem liebe Grüße! Komm mal zu Besuch 🙂

Anschließend spielten wir gegen die FU Berlin (übrigens den Verlierer des kleinen Finales in der letzten DHM!) um den 6. Platz – und gewannen zu deren großer Überraschung nicht nur mit mehreren Toren Vorsprung, sondern auch einem richtig schönen Spiel mit sehr solider Abwehr, sicheren Torwärten (und Pfosten) und ein paar perfekten blinden Doppelpässen um die Berliner Verteidiger. Besonders Julia spielte großartig mit allen (sogar mit Markus) zusammen und machte in diesem Spiel fast alle Tore – eines davon nur Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit direkt aus der Anfahrt. Bochum hat diese Aktion sogar gefilmt! Wir freuen uns darauf, das Spiel noch mal zu sehen 🙂 Ebenfalls bemerkenswert: in diesem Spiel fror Hannah erstmals seit Anfang der Woche nicht mehr (danke an Rob H für die Trockenhose!!).

Unsere Vorrundengruppe belegte unterdessen die Plätze 1, 2 und 3, während wir als finale Pfeifen in der endlich wärmenden Sonne auftauten. TobiAss hat sogar Sonnenbrand bekommen 😀 Schön war’s in Göttingen!

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5. Platz in Mannheim

Auch dieses Wochenende waren wir wieder unterwegs – „wir“ im Sinne von „manche von uns“. Zum Glück hatten wir uns entschieden, sicherheitshalber nur eine Mannschaft zu melden. Dummerweise hatten wir in der Spielerüberschussphase Julia an Neckarau verkauft, waren also plötzlich nur noch zu zweit: Marie und Hannah. Johanna ließ sich trotz eigentlich zu schonendem Arm überreden, mitzuspielen. Macht also fast 3. Dankend nahmen wir also Andys Angebot vom letztem Wochende, bei uns auszuhelfen, an. Macht 4. Max ließ sich für den Nachmittag bestechen, also zumindest halbtags schon mal 5. Netterweise war die Neckarauer Kinderschar so nett, dass die eigentliche Neckarauer Frau sogar überwiegend spielen konnte, sie uns also Julia wieder zurückleihen konnten – und uns sicherheitshalber für den Vormittag noch einen Auswechselmann oben drauf geben würden 🙂

Gespielt haben wir angesichts unserer Aufstellungsprobleme und des typisch Mannheimer Spielplans von erschöpfenden 8 Spielen am Tag gar nicht so schlecht. Dass nicht nur Julia in einer Neckarauer Schwimmweste spielte, sondern der uns versprochene Auswechselmann sich teils als Mario herausstellte, sorgte für etwas Frust seitens einer gewissen anderen Mannschaft, die sich einen höheren Sieg gegen uns ausgerechnet hatte. Während manche von uns unterdessen das Schild „Schwimmverein“ wörtlich nahmen, versuchten andere, es auf Stücke ihrer Boote anzuwenden. Unser Ziel, einstellig gegen Neckarau zu verlieren, konnten wir mit einem 0:9 in der Hinrunde gerade wahren; das 1:5 in der Rückrunde zeigt wohl, dass unser Training besser besucht ist als das ihrige 😛 Immerhin zwei Spiele haben wir unentschieden gespielt: Gegen Mannheim 4:4 mit je einem großzügigen Penalty pro Team und gegen Horb 1:1 mit einer schönen Konteraktion seitens unserer Damen. Nur das Tor treffen müssen wir etwas üben – das heißt, das obere Tor, nicht das Ludwigshafener Wasserballtor unter dem Mannheimer Kanupolotor.

Die Hüpfburg, auf die wir uns so gefreut hatten, hatte leider Ruhetag und trieb etwas schwach vor sich hin – ganz im Gegensatz zu Marie auf dem Surfbrett. Gewonnen haben wir übrigens einen Satz Dampfnudeln und einen Satz Pfeifen. Damit kann der geplante Schiedsrichterkurs ja kommen! 😀

Auch Kroko hatte an dem Wochenende leider anderes vor:

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Schönes Kanupolo-WE in Radolfzell

Wir sind zurück vom Bodensee und kurieren nun unseren Muskelkater aus, bevor es nächstes Wochenende mit dem Mannheimer Spieltag in Ludwigshafen weiter geht 🙂

Wir haben uns am Freitagabend gemütlich getroffen und sind gestaffelt losgefahren; das letzte Auto musste noch die Sitzheizung (15kg kochende Kartoffeln) montieren und mehr Ausrüstung für unseren Koch Hendrik einsammeln. Unterdessen weihte das erste Auto schon den See ein und stellte fest, dass man zum Nacktbaden eine recht lange Wattwanderung unternehmen muss… Nach geklärt wurde, von welchem Thema Julias erstes Buch handeln würde, haben wir auf Peters Geburtstag angestoßen und ihm eine laute Pfeife und (in hoffentlich weiser Voraussicht) ein Saunahandtuch geschenkt 🙂

Am Samstag ging dann das Training los, welches unser Profi Ute uns so wunderbar vorbereitet hat, dass sogar die selbsternannten Klugscheißer die Ohren spitzen und auch etwas lernen konnten 😉 In Gruppen haben wir Übungen zu Paddel und Boot (vor allem Unterschneiden), Ball (vor allem Wurf- und Fangtechnik sowie Passübungen) und Taktik (Tannenbaum und 3-1 Verteidigung sowie Welle mit Center und Keil) geübt. Hannah hat ihren für abends angekündigten Vortrag verschlafen, aber da es bereits am Samstagnachmittag eine lebensgroße Taktikpräsentation mit Polobooten auf dem Rasen gab, ist das niemandem aufgefallen…

Am Sonntag entschieden wir, vier Teams zu bilden: Konstanz 1 und 2 – verstärkt durch Andy, Lu, Gerrit und Barbara – sowie Heidelberg 1 (mit Niklas, der mal wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist!) und 2. Gespielt haben wir jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde. Die Hinrunde hat Heidelberg 1, die Rückrunde Heidelberg 2 gewonnen. Die Gesamtwertung habe ich vergessen, aber alle Mannschaften haben sich gut geschlagen und haben ein paar richtig schöne Spiele gespielt 🙂 Alle wurden aus- (oder über-)lastet, bis auf Markus, der einfach zu lange Arme hat und Ute, die sich für die Deutschen Meisterschaften nächstes Wochenende etwas geschont hat (alle Daumen sind für Göttingen gedrückt!).

Essenstechnisch wurden wir am schönen See gut versorgt: Die Konstanzer richteten uns ein schönes Frühstücksbuffet mit reichlich Kaffee und Rührei, beim Mittagessen und der Resteverwertung hat sich Hendrik & Heidelberger Assistenz mal wieder selbst übertroffen – die Kartoffeln wurden zu Pellkartoffeln mit Quark, Nord- und Süddeutschem Kartoffelsalat und Bratkartoffeln, das Stockbrot zu mit Nutella und Marmelade gefüllten Germknödeln, dazu gab es natürlich noch Beilagensalate und die vorbereiteten Kuchen… – und am Samstagabend wurde gemütlich gegrillt, wenn auch leider nicht an der großen Feuerschale, die für uns überraschenderweise doch besetzt war…

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