Bierpaddeln, Anbaden & sonst so im Winter

Auch wenn es die letzten Wochen recht frisch war, ist uns nicht langweilig geworden:

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So sind vorletztes Wochenende eine Horde Polospieler in den gemütlichen Wanderkajaks Richtung Ziegelhausen zum Stift Neuburg gepaddelt (mit Beleuchtung Feierabendbier). Für manch einen war der Zweier gar nicht so einfach zu beherrschen – nächstes Mal nehmen wir das Steuer mit! Und brechen vllt. doch eine Stunde früher auf? Aber schön war’s 🙂

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Letztes Wochenende haben haben drei Polospieler beim Anbaden der Stadt Heidelberg im Februar bei 4°C Wassertemperatur teilgenommen. Brrrrrrr…. streng bewacht vom DLRG, der Wasserschutzpolizei, einer Drohne, einem Kamerateam, einem Chor in Bademänteln und einer Polospielerin, der das Wasser irgendwie kalt vorkam 😉

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Anschließend haben wir eben mal bei einer gemütlichen Runde Paddeln in der Stadt vier Tüten Müll aus dem Neckar gefischt (und dabei sogar eine erbärmlich stinkende Flaschenpost gefunden: liebe Leute, verschließt eure Flaschenpost, sonst kann die nicht gelesen werden). Die für’s Anbaden bereitgestellte Sauna war leider beim Anbaden hinter einer langen Schlange versteckt und nach der Runde Paddeln wieder aus. Aber ansonsten scheint der Badetag ein Erfolg gewesen zu sein 😀

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Turnier in Darmstadt 2017

Dieses Jahr waren die Neckarkrokodile mal wieder mehr oder weniger gut vorbereitet in Darmstadt mit dabei – als Heidelberger sowie vereinzelt undercover als Freiburger und Mainzer. Sogar ein paar Fans waren mitgereist! Nach einer gemütlichen Anfahrt am Samstagmittag und einer professionell aufgewärmten, spannenden Vorrunde war zunächst völlig offen, welche Gruppenposition wir einnehmen würden: In Gruppe C des B-Turniers starteten wir mit einem Sieg gegen Darmstadt 4, verschlechterten uns leicht mit einer knappen Niederlage in letzter Sekunde gegen Darmstadt 2 und rundeten den Tag zwischen 21:30 und 22:00 mit einer grandiosen Niederlage inklusive kleinem Wutanfall gegen Göttingen ab.

Abends waren wir dank gewissen Kontaktlinsen nach dem letzten Spiel dann auch die letzten im Bad und irrten zum Abendessen. Die bestellte Pizza der Darmstädter im gemütlichen Hüttchen der TU wird es jedoch nicht auf’s Treppchen der Turnieressen schaffen… Teile der Heidelberger/Freiburger/Mainzer schliefen in der bereitgestellten Halle der TU, ein Teil in einer Darmstädter Jugendherberge, ein Teil bei seiner Freundin und zwei Teile ganz dekadent in ihren eigenen Betten – schließlich war unser erstes Spiel als Gruppendritte am Sonntag erst um 10:40 😀 Am Sonntag schlugen wir uns auch gut mit Siegen gegen Darmstadt 3 und Aachen (?) und konnten somit den 5. Platz im B-Turnier erreichen. Freiburg erreichte im A-Turnier ebenfalls den 5. Platz. Turniersieger im A-Turnier wurde mal wieder Horb, diesmal in einem sehr spannenden Golden Goal. Urkunden haben die Darmstädter vergessen zu drucken, das aber sympathischerweise durch einen Fresskorb wieder gut gemacht, den wir schnell auf dem Heimweg vertilgt brav für alle mitgebracht haben 😉

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Eis am Paddel

Ende Januar war der Neckar ziemlich eisig, bis die Stadt auf die Idee kam, die Wehre plötzlich ganz zu öffnen und den Pegel auf einen Rekordstand von 1,80m (normal sind 2,20-2,60m) zu senken. Während am Wehrsteg die Eisdecke bald trotzdem geschlossen war, konnte man an der Alten Brücke anhand des Resteises gut sehen, wie der Wasserstand und das Eis abfiel.

Das Foto am Wehrsteg wurde von Hendrik am 23.01. morgens und die Fotos an der Alten Brücke von Hannah am 23. 01. abends aufgenommen. Zwei Tage später war das Eis wie von der Stadt erhofft fortgespült.

Aber wir waren schneller! Am 24.01. war die Eisdecke im Kanupolospielfeld zwischen Neckarinsel und Bergheimer Ufer geschlossen – bis die Eisbrecher kamen. Sicherheits- (und wärme-) halber in den großen Wanderkajaks, nicht in den kleinen Polobooten. Nach dem Eisbrechen konnten wir auf dem Weg zum nun deutlichst sichtbaren Hackteufel (der Felsen oberhalb der Alten Brücke) noch einige Schollen begutachten und darüber schlittern bzw. darauf kurz stecken bleiben. Ein Riesenspaß!

Tobi hat es gewagt, mit seinem Handy vom Boot aus ein paar Fotos zu machen – zum Glück haben wir es nicht versenkt. Da das Wasser so klar und niedrig war, konnten wir aber zwischen den Eisschollen aber allerlei Müll auf dem Grund sehen, an den wir uns wegen des kalten Wassers nicht heran trauten. Der ist hoffentlich beim Frühjahrsputz der Heidelberger Wassersportvereine auch noch sichtbar, bevor die Fische, Vögel und unsere lokalen Biberfreunde die Plastiktüten aufgeknabbert haben.

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Herbst & Winter

Inzwischen wird es immer früher dunkel, aber auch bunter – sowohl das Laub als auch das Programm der Kanupolospieler, also hier ein bisschen was gemischtes.

Zunächst einmal die erfreuliche Nachricht, dass die Stadt Heidelberg in ihrer Neckarverschönerungsplanung („Neckarorte“) auch an uns gedacht hat und in der ersten Planungsphase ein festes Spielfeld an unserem Trainingsort zumindest seitens des Architekten unterstützt. Das Kanupolofeld wurde mit in den Stadtplan der tollen Ideen eingezeichnet:

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Da uns das kleine bisschen Polo vor Sonnenuntergang nicht mehr ausreicht, haben wir nach dem frühen und trotz des Wetters fantastisch besuchten Training (immer mit Tor!) Kürbissuppe gekocht und Doppelkopf gespielt, Pizza bestellt und Doppelkopf gespielt, Glühwein getrunken und Doppelkopf gespielt, Marzipan und Schokolade gegessen und… – ist da etwa ein Muster zu erkennen?

Aber damit wir nicht zu reinen Kartenspielern werden, haben wir auch mal was anderes unternommen und sind mit großen Booten mit genug Laderaum für Kuchen und Schokolade (so ganz ohne Essen geht’s nicht) an der Alten Brücke vorbei zum Hackteufel gefahren. Dort spielten wir ein wenig mit einem Baumstamm, bis wir zum Essen mit Parhelion-Aussicht übergingen. Der von Tobi gefundene Wasserball hat sich als überraschend windanfällig erwiesen, die großen Boote als überraschend unwendig, Hendrik trotz Kamera in der Hand als überraschend kamerascheu und Jakob als überraschend tauchfreudig.

Damit es weiterhin so gemütlich ist, wäre es schön, wenn ihr zahlreich am Doodle zu Trainingszeiten und an der Planung des Winterprogramms der Paddler des WHW teilnehmt. Letztes Jahr standen unter anderem Feuerzangenbowle, Fahrtenplanung, Nachtpaddeln, Erste Hilfe und die Hallenbadmeisterschaft auf dem Programm.

Hendriks Kuchenrezept :)

Wer hat sonst noch einen guten Vorschlag ein gutes Rezept für den Winter?

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Mehr Fotos vom Trainingswochenende

Vom sommerlich sonnigen Kanupolo-Trainingswochenende am Bodensee gibt es noch mehr Fotos! Heute haben uns die schönen Fotos der lieben Ina vom Mannheimer KCM erreicht. Auf ihren Fotos vom Wochenende können jede Menge bekannte Gesichter entdeckt und Spielzüge analysiert werden. Hier könnt sie euch anschauen – die Originale bringe ich zum nächsten Grillabend mit (der Neckar ist noch warm!):

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Gelungenes Kanupolo-Wochenende in Radolfzell

Das Kanupolo-Wochenende in Radolfzell war großartig! Die Gesellschaft – neben Heidelbergern waren auch Tübinger, Konstanzer, Ulmer, Stuttgarter, Mannheimer und sogar Radolfzeller da – war super, das Wetter ebenso und das Vereinsgelände des KCR sowieso.

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Der harte Kern der über 40 (Polo-) Verrückten – der Rest war bereits entkommen.

Am Freitagabend trudelten nach und nach alle ein, die Vorhut nach reichlich stockendem Verkehr am letzten Ferienwochenende und einer langen Einkaufsliste etwas später als geplant und alle anderen noch später; trotzdem wurden schnell alte Bekannte (David und die Stuttgarter Gang sowie einige Mannheimer) getroffen und mit ihnen die erste Runde auf dem Wasser gedreht. Netterweise durften wir die Radolfzeller Plastikpoloboote und weitere Ausrüstung leihen, sodass wir uns die Zeit gut vertrieben haben, bis unser Bus mit Hänger (und Koch) endlich ankam. Das Chili von Nils und seinen Assistenten war übrigens nicht nur gut, sondern auch mehr als reichlich –  und mit überaus wichtigen Kräutern gewürzt. Einzige Änderung für’s nächste Jahr: das scharfe Essen dann bitte in den größeren Topf. Gewisse Leute saßen noch bis ca. vier Uhr morgens schwätzend am See, was ihre morgendliche Frische erklären dürfte.

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Die Frühaufsteher fahren sich warm.

Der Samstag begann zwischen halb neun und halb elf, je nach Stand der Absprache und deren Auslegung, mit einer Runde großer Nils’scher Achten zum Aufwärmen und danach dem Anfängertraining, wo u.a. unter der Anleitung von Gerrit, Peter und Andy viele Grundlangen aufgefrischt und verbessert werden konnten. Anschließend wurde in jeder Spielfeldhälfte mit einem Tor die Taktik ausgereift und dann auf dem ganzen Feld in Mannschaften mit einem erfahrenen Kapitän gespielt.Dann konnten sich die erfahrenen Spieler endlich auspowern. Nach der Mittagspause (Spaghetti mit Kichererbsen-Gemüse-Tomatensoße) durften alle „alten“ Leute in wechselnden Mannschaften gegen die muskulösen Radolfzeller Ex-Bundesligaspieler spielen. Danach gab es eine Runde Fortgeschrittenen- und Wurftraining, bis der Tag bei gemütlichem Spielen langsam ausklang. Leckerer Kuchen wurde großzügig von den Konstanzern und anderen verteilt, sodass keiner verhungern konnte.

Gerrits Präsentation.

Gerrits Präsentation.

Abends wurde gegrillt, geschwätzt und getrunken. Als die ersten bereits ins Bett tingelten, gab es in der großen Pergola noch eine ausführliche Regelkunde- und Taktikpräsentation von Gerrit, der die noch vorhandenen Spieler aufmerksam lauschten. Anschließend schaute sich unsere Team-Sportphysio Pauline auch Gerrits Finger noch an (bei Hannah war sie ebenso Dauergast) und die ganz harten blieben noch ein paar Stündchen um die Feuerstelle sitzen, auch, um Peter sein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu überreichen.

Die Ergebnisse vom Sonntag.

Die Ergebnisse vom Sonntag.

Für den Sonntag hatten wir in Anklang an das legendäre Sauerkrautturnier ein ebenso legendäres Turnier in petto. Alle Spieler wurden in A- und B-Lostöpfe und dann in hoffentlich gleich starke Mannschaften à 6-7 Spielern verteilt. Sonja schrieb wunderschön auf eine gespendete Pappe, die als Spielplan diente. Mit je zwei Schiedsrichtern und einem Zeitnehmer/Spielstandanzeiger waren wir optimal gerüstet, sodass mit sechs Mannschaften ab neun Uhr (c.t.) bis in den frühen Nachmittag (c.t.) gespielt werden konnte. Gewonnen hat übrigens die Gruppe A, was Pauline zum besten Heidelberger Spieler macht. Aber auch alle anderen spielten gut und fair, da die neuen Regelkundeerkenntnisse gleich angewendet wurden. Zwischendurch war kaum Zeit zum Reste essen, sodass wir nach den Spielen noch gemütlich essen und ein Gruppenfoto machen konnten. Apropos: hier sind schon mal einige Fotos mit Schwerpunkten auf Polospielen, Trainings, Kindergarten und Heidelbergern (aber auch andere können sich wiederfinden) – andere Polorazzis haben noch mehr Fotos gemacht und können die gerne einreichen.

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Kanupolo WM Livestream

Vom 29. August bis 4. September findet die Kanupolo-Weltmeisterschaft in Syrakus (Sizilien) statt. Wir hoffen auf ein schönes Turnier und drücken allen deutschen Mannschaften die Daumen! Eigentlich sind nur Farben der vier Medaillen noch unklar! 😀

Wer mag, kann per Livestream zuschauen. Es gibt sogar eine kostenlose App, die neben Spielplan und Ergebnissen ebenfalls Livestreams für alle vier Felder beinhaltet.

Am Sonntag, den 4. September gibt’s um 14:25 das Spiel der Damen um Bronze, um 15:00 das Spiel der Herren um Bronze, um 15:40 das Finale der Damen und um 16:20 das Finale der Herren. (Die Finalspiele der Juniorinnen und Junioren sind bereits am Samstagnachmittag.) Wir können uns gerne wie letzte WM im Marstall treffen oder wenn es das Wetter hergibt, vor dem Bootshaus grillen, ein wenig Zuschauen und ein wenig Spielen. 🙂

Edit: Die Bildqualität ist unter aller Sau – man kann auf dem Hauptspielfeld (pitch 1) nicht einmal die Teams erkennen – und es gibt weder Ton noch Spielstandanzeige. Kein Vergleich mit der letzten WM, bei der die Franzosen eine klasse Übertragung organisiert haben! Liebe ICF, Richtlinien für fernsehtauglich Boote durchsetzen bringt wenig, wenn man sie nicht sehen kann! :/

PS: Die Anmeldefrist zu unserem lockeren Trainingswochenende für Anfänger und Fortgeschrittene (9.-11. Sept.) läuft bald ab und es gibt noch ein paar freie Plätze für Spontane. Es haben sich neben Heidelbergern bereits Interessenten aus Mannheim (KCM), Tübingen, Ulm (Paddler), Stuttgart und Konstanz (Uni) gemeldet, der Spaß am Bodensee wird also groß. Das wollt ihr euch nicht entgehen lassen!

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