Kanupolo?

Was ist eigentlich Kanupolo?

Kanupolo wird in zwei Mannschaften à fünf Feldpielern auf einer rechteckigen Wasserfläche (23x35m) mit zwei Toren (1,5x1m; 2m über dem Wasser) gespielt. Im Grunde kann man sich Kanupolo als eine Mischung aus Handball und Schiffe versenken vorstellen – der Spieler im Ballbesitz darf nämlich versenkt werden und muss dann sein Kajak mittels der Eskimorolle wieder aufrichten.

Das Spiel beginnt mit einem Sprint je eines Spielers einer Mannschaft zum eingeworfenen Ball. Der fliegende Torwart verteidigt das Tor mit seinem hochgehaltenen Paddel, während Angreifer und Abwehrspieler sich im Strafraum mit ihren Kajaks rammen. Die Angreifer passen den Wasserball mit der Hand oder ggf. dem Paddel, bis eine Lücke für den Torschuss entsteht: in einem Spiel mit zwei zehnminütigen Halbzeiten fallen meist zwei bis acht Tore.

Dieser actionreichen Sport ist dank entsprechender Ausrüstung erstaunlich verletzungsarm (größte Gefahr: typische Ballsport-Fingerprellungen) und bietet von Mixed-Spaßturnieren über die Bundesliga bis hin zur Weltmeisterschaft Zuschauern wie Spielern viel Spaß und Abwechslung. Neugierige oder Anfänger sind jederzeit gern gesehen!


Hier ein Bericht der Sportschau über die Kanupolo-Europameisterschaft:


Eine offizielle Vorstellung der Sportart vom internationalen Kanuverband mit anschließendem Kommentar einiger WM-Spiele findet sich hier (auf Englisch):


Und hier je ein Spiel der Nationalmannschaften, damit ihr sehen könnt, wie Kanupolo aussehen soll:

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